Erektionsstoerungen beim Mann werden als erektile Dysfunktion bezeichnet und koennen vielfaeltige organische und seelische Ursachen haben. Sie betreffen Maenner jeglichen Alters, werden aber mit zunehmendem Alter haeufiger. Seit einigen Jahren stehen Potenzmittel wie Viagra mit PDE-5-Hemmer als Medikamente zur Behandlung der erektilen Dysfunktion zur Verfuegung (z. B. Sildenafil, Tadalafil oder Vardenafil). Diagnostisch wird u.a. die Phallographie verwendet. Sie dient dazu, naechtliche Erektion oder eben Erektionsprobleme nachzuweisen. Dabei wird ein Baendchen mit integrierten Dehnungsmessstreifen um den Penis gelegt und an ein Aufzeichnungsgeraet angeschlossen. Fuellen sich die Schwellkoerper, so wird dies aufgezeichnet und kann vom Arzt spaeter ausgewertet werden. Durch diese Methode koennen psychogene und physiologische Ursachen von Problemen mit der Erektion unterschieden werden.